Einladung Jahreshauptversammlung

Am Samstag, den 09.10.2021 findet im Ausbildungs- und Technikzentrum des Landesverbandes Rheinland-Pfalz auf dem Domberg in Bad Sobernheim die diesjährige Jahreshauptversammlung unseres Landesverbandes statt. Die entsprechende Einladung findet Ihr hier…

Hilfe für Hochwasseropfer

Am 18. September 2021 gab es einen besonderen Anlass, nach Bad Neuenahr zu fliegen, nämlich einen symbolischen Spenden-Scheck mit der Summe von 35.000 € für die Flutopfer in der Fliegergemeinde zu überreichen. Der Spendenaufruf im Magazin „LuftSport“, auf der Homepage und über Newsletter hat diese beträchtliche Summe zusammengebracht. Auch die Mitglieder des Luftsportvereins Bad Neuenahr-Ahrweiler haben großzügig gespendet und etwa 18.500 € an Spenden gesammelt. Schließlich half Haribo – seit einigen Jahren guter Nachbar der Neuenahrer Flieger. Die Dr. Hans Riegel-Stiftung unterstützt zwei betroffene Fliegerhaushalte mit je 5.000 € zusätzlich.

Alle Spenden gingen oder gehen 1:1 an die jeweiligen Empfänger. Dies sind 29 betroffene Luftsportler und deren Familien in der Region. Ein großes Dankeschön an alle Spender darf ich hiermit im Namen der Empfänger sagen. Mein Dank gilt auch Uwe Bodenheim, Wolfgang Graef und Paul-Justin Schilling für die Unterstützung und Koordination der Hilfe.

Dies soll auch nicht das Ende der Spendenaktion und Hilfe sein. Weitere Spenden werden dringend benötigt, um die Folgen des Hochwasser-Dramas zu mildern. Insbesondere sollte auch die Fliegerjugend noch beachtet werden, da die familiären Unterstützungen natürlich in vielen Fällen nicht mehr gegeben sind. Hier möchten wir so gut wie möglich helfen.

Auch direkte, aktive Unterstützung vor Ort wird benötigt. Es wäre schön, wenn sich innerhalb der Fliegerfamilie Gruppen oder auch einzelne Personen für den aktiven Wiederaufbau und andere Hilfeleistungen finden würden. In der Hoffnung auf weitere Unterstützung,

Euer Ernst Eymann

Ramstein-Card

Liebe Luftsportler,

seit 17 Jahren besteht nun die Ramstein Awareness Campaign. Damals wurde von der DFS nach einem Near Miss (Beinahe Zusammenstoß) zwischen zwei Segelflugzeugen und einer C17 im Anflugbereich Ramstein eine Luftraumbeschränkung von der DFS gemäß dem “Kriterienkatalog” in Erwägung gezogen, ja angestrebt. Mit erfolgreichen Verhandlungen und durch die Unterstützung des damaligen Kommandeurs des 86. LTG’s wurde dies verhindert.

Es sähe hier sonst aus wie am Flughafen Hahn. Ein riesiges, wunderbares Segelfluggebiet wäre verloren gegangen und die betroffenen Vereine hätten enorme Nachteile erfahren. Um diese gute “Airmanship” zu erhalten, bedarf es immer wieder, allen Teilnehmern im Luftraum zu zeigen, dass wir Luftsportler gut ausgebildete, verantwortungsvolle, gleichberechtigte und ernsthafte Teilnehmer am Luftverkehr sind.

Deshalb nochmal die Bitte, ja Aufforderung, im An- und Abflugbereich der AIRBASE Ramstein die bekannten und einfachen Procedere gemäß unserer Ramsteincard zu nutzen. Auch wer der englischen Sprache nicht so fit ist, soll sich mit den Infos auf der Ramsteincard bei CGA 124,280 MHZ oder wenn nicht kontaktierbar bei Ramstein Tower 133,205 MHZ melden und seine Absichten durchgeben. Besser in einem schlechten Englisch als gar nicht. Wichtig ist, dass wir lokalisiert und geschützt werden.

Wer Transponder an Bord hat, unbedingt 7000 Alt einschalten. Trotz Transponder unbedingt auch bei GCA oder Tower melden und die Absichten durchgeben. Der Radar oder Towerlotse kann aus den Transponderinfos zwar eure Höhe und Standort ablesen, aber nicht eure Intention erkennen.

Bitte haltet euch daran, auch wenn die Vorflugregeln im Luftraum „E“ klar geregelt sind, würde nach einem Zwischenfall oder gar Unfall mit Sicherheit der Luftraum zu unserem Nachteil geändert werden. Deshalb bitte die Funktaste benutzen!

Für die morgendliche Ramstein-Meldung – hier downloaden – bei den umliegenden Segelfluggeländen bitte ab sofort die drei nachfolgend aufgeführten Mailadressen verwenden:

86OSS.OSAT.Tower@us.af.mil

86oss.osarws@us.af.mil

flight.safety@us.af.mil

Spenden für Flutopfer

Wir sind freudig überrascht von den vielen positiven Rückmeldungen über unser Rundschreiben vom
21.07.2021.
Zwischenzeitlich haben wir ein Spendenkonto über den Luftsportverband Rheinland-Pfalz bei der
Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG Geschäftsstelle Bad Sobernheim eingerichtet. Dieses Konto ist
als reines Durchlaufkonto von privat an privat angelegt und es können dafür keine
Spendenquittungen ausgestellt werden, da das Geld direkt an die betroffenen Fliegerkameraden und
deren Familien treuhänderisch weitergegeben wird.
Bestimmt haben viele von Ihnen über andere Organisationen etc. gespendet, was nicht davon
abhalten soll, hier nochmals speziell den betroffenen Fliegerkameraden und deren Familien zu
spenden. Es entstehen auch keine administrativen Kosten für den Luftsportverband Rheinland-Pfalz.
Das Geld geht 1:1 weiter. Vielen Dank schon im Voraus für eure Unterstützung.
Wir hoffen, dass wir mit den Spenden helfen und unterstützen können, das materielle Leid etwas zu
lindern. Das unerträgliche Leid, das durch Verletzungen und den Verlust von Menschen entstanden
ist, hat unser uneingeschränktes Mitgefühl.
Spendenkonto Nr. DE02 5609 0000 0011 1950 22 (von privat an privat)

Flut-Katastrophe Eifel

Ihr habt alle die dramatischen Bilder der Naturkatastrophe gesehen, die Teile unseres wunderschönen Bundeslandes heimgesucht haben. Viele Betroffenen erfahren großes Leid und höchsten materiellen Schaden. Der Webmaster wohnt selbst in einem der betroffenen Dörfer.

Unser Mitgefühl und unsere Trauer sind bei den Familien, die Menschen verloren haben, die um die Gesundheit von Angehörigen besorgt sind und deren Hab und Gut zerstört oder beschädigt wurde.

Nun steht zu befürchten, dass in den nächsten Stunden und am Wochenende „Touristen- und Gaffer- Flüge“ von Außerhalb in die betroffenen Gebiete mit stattfinden. Die Gefahr, dass solche Flüge dringend benötigte Rettungs- und Unterstützungsmaßnahmen stören, ist sehr groß. Wir bitten Euch deshalb dringend auf Flüge in diese Regionen zu verzichten, zumal wir hier auch noch viele Hubschrauber mit Wärmebildkameras auf der Suche nach Vermissten in der Luft haben. Es gibt dazu auch ein entsprechendes Notam.